Baustellen- und Grundstücksbesichtigung

Vertretertreffen

Vertreterausfahrt 2026 mit neuen Gesichtern, neuen Grundstücken und dem Blick in die Zukunft

Am Samstag, den 10. Oktober 2026 eröffnete der Vorsitzende des Aufsichtsrates Reinhard Löffler pünktlich um 9 Uhr das Treffen der Vertreter. In seiner kurzen Eröffnung skizzierte er den Tagesablauf mit der Besichtigung von Baustellen und kürzlich erworbenen Grundstücken. Anschließend übernahm der Vorstandsvorsitzende Hagen Hildebrandt im Betriebs- und Logistikzentrum der WG WARNOW das Wort. Er freute sich über die zahlreiche Teilnahme von den Vertretern und insbesondere über einige neue Gesichter im Publikum. Denn nach der erfolgten Vertreterwahl im Frühjahr 2026 war dies der erste offizielle Termin der 81 neu- bzw. wiedergewählten Vertreterinnen und Vertreter der Wohnungsgenossenschaft, von denen insgesamt 65 anwesend waren.

Zum Auftakt gab der Vorsitzende des Vorstandes eine Einführung in die Arbeit der Genossenschaft. Neben den aktuellen Geschäftszahlen zu Mitgliedern, Leerstand und Fluktuation stand der Aufbau der WG WARNOW mit den Gremien Vertreterversammlung, Aufsichtsrat und Vorstand im Mittelpunkt. Insbesondere für die neuen Vertreter war dies eine gute Gelegenheit, die Strukturen und speziell die eigenen Gestaltungsmöglichkeiten kennenzulernen. Zudem erhielten die Vertreter eine aktuelle Übersicht zum Wohnungsbestand unserer Genossenschaft in Form eines handlichen Produktfächers.

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Anschließend wurden verschiedene Bau- und Modernisierungsprojekte der Genossenschaft vorgestellt. Dabei standen abgeschlossene Bauvorhaben und kleinere Maßnahmen ebenso im Fokus, wie laufende und geplante Sanierungs- und Neubauvorhaben. Weiterhin konnten konkrete Konzept- und Bebauungsideen zu diversen Grundstücken vorgestellt werden. Hierbei zeigte sich den Vertretern, dass die WG WARNOW aktuelle Neubauprojekte in bereits bestehenden Quartieren wie der Gehlsdorfer Eulenflucht oder am Laakkanal / Baggermeisterring in Groß Klein vorantreibt. Hinzu kommen Projektideen für kürzlich erworbene Grundstücke in Rostock-Diedrichshagen sowie die Entwicklung eines neuen Wohn- und Bildungscampus in Rostock-Warnemünde mit dem Laakquartier. Im Anschluss an diesen rund halbstündigen Informationsfluss wurden Fragen der Vertreter direkt beantwortet.

Wie sich diese Pläne in der Realität darstellen, konnten die Teilnehmenden anschließend bei einer Busfahrt zu den Grundstücken und Baugebieten selbst erleben. Erster Halt war ein zweigeteiltes Grundstück am Ortseingang von Rostock-Warnemünde, welches die WG WARNOW im Oktober 2026 vom Eigenbetrieb Kommunale Objektbewirtschaftung und –entwicklung der Hanse- und Universitätsstadt Rostock (KOE) erwerben konnte. Auf dieser Fläche ist ein Wohn- und Bildungscampus angedacht, für welchen bei einem  Planungswettbewerb bereits erste Entwürfe und Projektideen entwickelt wurden. Bei einem Rundgang über das Areal erläuterten die Mitarbeitenden die ersten Überlegungen zur künftigen Bebauung, zeigten die angedachte Positionierung der Gebäudetypen und beantworteten Fragen der anwesenden Vertreter.

Weiter ging es mit dem Bus zum nächsten Standort in Rostock-Gehlsdorf. Den ersten Abschnitt legten die Teilnehmenden zu Fuß zurück. Dieser Spaziergang führte zu einem weiteren, kürzlich angekauften Grundstück in der Drostenstraße. Dort ist der Abriss der vorhandenen Gebäude geplant, um anschließend zwei Mehrfamilienhäuser zu errichten. Die Vertreter verschafften sich vor Ort ein Bild von der Lage und den Möglichkeiten des Areals. In unmittelbarer Nachbarschaft führte ein kurzer Weg weiter in das dortige Wohnquartier Eulenflucht. Hier sind 2025 die ersten sechs Doppelhäuser entstanden und derzeit erfolgt die Gründung von den ersten der geplanten sechs Mehrfamilienhäuser. Insgesamt entsteht in diesem bei Familien beliebten Stadtteil im Rostocker Nordosten ein Wohnquartier, dessen Fortschritt bei den Vertretern großes Interesse weckte.

Zum Abschluss des Tages wartete ein leckerer Imbiss mit Bratwurst und Brötchen. Bei Sonnenschein ließen die Vertreterinnen und Vertreter die Eindrücke des Tages im gemeinsamen Gespräch nachwirken. Wir danken allen Teilnehmenden für ihr ehrenamtliches Engagement, den offenen Austausch und die vielen Rückfragen sowie unseren Mitarbeitenden für die gute Vorbereitung dieses Tages.